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Historisches |
Im Hergeswald in der Nähe des ehemaligen Burgus-Herges lebten unfreie Frauen
(Leibeigene) die sich vor der niedrigen Gerichtsbarkeit der alemannischen primi
und medii (edle Freie) versteckten. Aus Trotz und als Zeichen ihres Widerstandes
ließen sie sich die Haare lang wachsen, da dies als Zeichen des berechtigten Volkes galt.
Durch die harten Lebensumstände im Wald und des versteckten Lebens, waren es meist wilde,
ausgemergelte und verbrauchte Frauen, die sich gegen die Natur und das Kloster Weingarten
(unter der Grafschaft Kempten) wehrten.
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